FAQ: Fragen & Antworten

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (Gesamtliste).

Auch wenn wir die Informationen sorgfältig recherchiert haben, sind alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum und Änderungen vorbehalten. Eine Haftung schließen wir aus.

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Was heißt GEMA?

Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte.

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Was ist INKA?

INKA bedeutet Inkassobezogene Abrechnung im Bereich der Unterhaltungsmusik.

Diese neue Abrechnungsart für die Verteilung der Tantiemen an die Künstler wird erstmals für die Abrechnung des Geschäftsjahres 2013 im Jahr 2014 verwendet. Bei der Abrechnungsart INKA wird für die Verteilung nicht mehr allein die Anzahl der Aufführungen eines Werkes maßgeblich, sondern das Inkasso, das mit einzelnen Veranstaltungen erzielt wurde zu Grunde gelegt. 

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Wie viele Delegierte werden bei einer GEMA-Mitgliederversammlung zugelassen?

64 Delegierte (seit 2012).
Die Anzahl der Delegierten wurde im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt. Die angeschlossenen und außerordentlichen Mitglieder der GEMA haben kein direktes Mitspracherecht bei einer Mitgliederversammlung und werden durch ihre Delegierten vertreten. 

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Wann sind Sie ein Musiknutzer?

Einige Arten der vergütungspflichtigen öffentlichen Musiknutzungen sind z. B.:

  • Aufführungen sind persönliche Auftritte von Berufsmusikern, aber auch Hobbymusikern (z. B. in Konzertsälen und Gaststätten oder bei Vereinsfesten),
  • Vorführungen sind die Darbietung von Filmen oder Diaschauen (z. B. im Kino oder Gemeindesaal), 
  • Wiedergabe ist das Abspielen von Ton- oder Bildtonträgern, Radio- oder Fernsehsendungen (z. B. in Geschäften oder Gaststätten, auch durch Computer, Internetradios und mit Hilfe von Speichermedien wie z. B. USB-Sticks oder MP3-Playern)
  • Sendung ist die Verbreitung von Musik, z.B. durch Radio und Fernsehen,
  • Vermieten oder Verleihen ist die Überlassung von Ton-oder Bildtonträgern an andere Personen. Beim Vermieten geschieht dies gegen Bezahlung (z. B. in Videotheken), beim Verleihen dagegen kostenlos (z. B. in öffentlichen Büchereien),
  • Herstellung von Ton- und Bildtonträgern ist die Vervielfältigung musikalischer Werke (z. B. auf CDs, DVDs und CD-ROMs bei Multimediaprodukten und beim Verkauf von vorbespielten tragbaren Mediaabspielgeräten wie z. B. MP3-Playern). Wenn Sie allerding zu rein privaten Zwecken Musik vervielfältigen, haben sie die Vergütung bereits beim Erwerb des Leermediums und des Vervielfältigungsgeräts als Teil des Kaufpreises mitbezahlt. 
  • Musik im Internet und anderen digitalen Netzen (z. B. Promotion auf Websites, On-Demand-dienste und Podcastings).
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Welche Rechtsform hat die GEMA?

Die GEMA hat die Rechtsform eines wirtschaftlichen Vereins. Seine Rechtsfähigkeit beruht gemäß §22 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) auf staatliche Verleihung. Sitz des Vereins ist Berlin.

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Wer kontrolliert die GEMA?

Die Arbeit der GEMA unterliegt gemäß §18 Urheberwahrnehmungsgesetz (UrhWG) der Aufsicht und Kontrolle durch das Patent- und Markenamt (DPMA) und das Bundeskartellamt (BKartA). 

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Welchen Zweck hat die GEMA?

Lt. Vereinssatzung der GEMA den Schutz des Urhebers und die Wahrnehmung seiner Rechte.

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Wann muss ich bei der GEMA anmelden?

Gemäß § 13b UrhWG muss der Veranstalter vorab die GEMA informieren, wenn öffentlich GEMA-Repertoire genutzt wird. Grundsätzlich gilt: Erst anmelden, dann nutzen.

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Was heißt Härtefallnachlassregelung / Härtefallregelung?

Sofern der Veranstalter den Nachweis erbringt, dass die Bruttoeinnahme aus der Veranstaltung im Einzelfall im groben Missverhältnis zur Höhe der Pauschalvergütungssätze für die Musiknutzung bei Einzelveranstaltungen steht, berechnet die GEMA auf schriftlichen Antrag eine für die Veranstaltung angemessene Vergütung nach Maßgabe bestimmter Bedingungen:

1. Berechnungsgrundlage für die Bruttoeinnahme sind insbesondere Eintrittsgelder und/oder sonstiges Entgelt wie z.B. Sponsorengelder, Spenden, Werbeeinnahmen und sonstige Zuschüsse. Die Vergütung nach der Härtefallnachlassregelung kann die Vergütungen der pauschalen Vergütungssätze in deren unterster Gruppe nicht unterschreiten (Mindestvergütung).
2. Der Antragsteller hat der zuständigen Bezirksdirektion der GEMA durch eine geordnete Zusammenstellung der Einnahmen Rechnung über die Veranstaltung zu legen und hierzu - soweit Belege erteilt zu werden pflegen - Belege vorzulegen. Mehrere Veranstalter sind verpflichtet, Antrag und Rechnungslegung gemeinsam einzureichen. Richtigkeit und Vollständigkeit der Rechnungslegung sind durch Unterschrift zu bestätigen.
3. Der Antrag ist unverzüglich nach Rechnungsstellung der GEMA, spätestens aber bis zum 15. Tag des auf die Rechnungsstellung folgenden Monats schriftlich bei der zuständigen Bezirksdirektion der GEMA zu stellen. Die Rechnungslegung nach Ziff. 2 ist dem Antrag beizufügen.
4. Für den Fall dass der/die Veranstalter seinen/ihren Obliegenheiten nach Ziffern 2 und 3 nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig nachkommt/nachkommen, legt die GEMA der Berechnung der angemessenen Lizenzgebühr die Pauschalsätze der einschlägigen Vergütungssätze zugrunde.

Diese Härtefallnachlassregelung beruht auf  § 13 Abs. 3 S. 1 UrhWG: "Berechnungsgrundlage für die Tarife sollen in der Regel die geldwerten Vorteile sein, die durch die Verwertung erzielt werden." Das heißt:  dass der Urheber angemessen an der wirtschaftlichen Nutzung des Werkes zu beteiligen ist. Der Grundsatz wiederum wird aus § 1 UrhG abgeleitet, wonach der Urheber durch das Gesetz Schutz für seine leicht verletzlichen Rechte erhalten soll.

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Wann muss ich an die GEMA Gebühren zahlen?

Grundsätzlich immer dann, wenn Musik aus dem GEMA-Repertoire öffentlich wiedergegeben wird. Eine öffentliche Wiedergabe liegt beispielsweise vor:

  • bei Musikwiedergabe in einer Gaststätte, einer Bar, einer Diskothek, einem Hotel, einer Boutique, einem Friseur, etc. 
  • bei der Musikwiedergabe auf einer öffentlich zugänglichen Veranstaltung unabhängig davon ob live oder vom Tonträger gespielt wird, etc.
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Was passiert wenn ich meine Musiknutzung nicht bei der GEMA anmelde?

Die GEMA hat bei nicht rechtzeitiger Anmeldung das Recht auf Schadensersatz in Höhe der sogenannten Kontrollkosten. Die GEMA ist in solchen Fällen daher berechtigt einen Kontrollkostenzuschlag zu berechnen, der in der Regel 100 % des Regeltarifs beträgt. Das heißt: die Veranstaltung/Musiknutzung wird doppelt so teuer.

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Muss ich GEMA und GEZ bezahlen?

Wenn Radio oder Fernseher öffentlich wiedergegeben wird: ja. Jede öffentliche Musiknutzung von GEMA-Repertoire ist bei der GEMA anzumelden. Die Bezahlung der GEZ-Gebühr deckt die Gebühr für die Nutzungsrechte an GEMA-Repertoire nicht. Hierfür ist die Gebühr an die GEMA zu entrichten.

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Was ist der Unterschied zwischen GEMA und GEZ?

Jeder, der ein Radio- und/oder Fernsehgerät zum Empfang bereithält (auch wenn er die Programme der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht nutzt), hat an die GEZ Gebühren zu entrichten. Unabhängig davon, an welchem Ort und zu welchem Zweck das Rundfunk- und/oder Fernsehgerät bereitgehalten wird und unabhängig davon, ob die Wiedergabegeräte privat oder gewerblich genutzt werden. Mit den GEZ-Gebühren werden die Kosten bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für die Produktion, Gestaltung und Verbreitung von Radio- und Fernsehprogrammen finanziert.
Die GEZ-Gebühren decken also nicht die urheberrechtlichen Nutzungsrechte am GEMA-Repertoire und die hierfür den Urhebern nach dem Urheberrechtsgesetz zustehenden Vergütungsansprüchen. Dafür ist die GEMA zuständig.

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Was ist der Unterschied zwischen GEMA und GVL?

Die GEMA befasst sich mit den Rechten der Urheber, die GVL nimmt die Rechte aus Zweit- und Drittverwertungen der ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller war.

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Was macht die GEZ?

Den Einzug der Rundfunkgebühren für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die GEZ eine Gemeinschaftseinrichtung der ARD, des ZDF und des Deutschlandradio.

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Was ist die GEMA?

Eine Verwertungsgesellschaft in Deutschland. Die GEMA vertritt die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht von ihren Mitgliedern (z. B. Textdichter, Komponisten und Verleger). 

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Wofür ist die GVL zuständig?

Nach § 78 II UrhG haben ausübende Künstler und nach § 86 UrhG auch die Tonträgerhersteller einen Anspruch auf angemessene Vergütung, wenn die von Ihnen erstellten Tonaufnahmen gesendet oder öffentlich wiedergegeben werden. Dies nennt man auch Zweitverwertung. Die GVL nimmt für die Berechtigten diese sog. Zweitverwertungsrechte wahr. 

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Wie viele Verwertungsgesellschaften gibt es in Deutschland?

Es gibt in Deutschland 12 Verwertungsgesellschaften:
die AGICOA, die GEMA, die GÜFA, die GVL, die GWFF, die VFF, die VG Bild-Kunst, die VGF, die VG Musikedition, die VG Media, die VG Werbung + Musik mbH, sowie die VG Wort.

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Warum muss ich für ausländische Musik GEMA bezahlen?

Die GEMA hat mit fast allen ausländischen Verwertungsgesellschaften Gegenseitigkeitsverträge abgeschlossen. Dadurch ist die GEMA in der Lage, für das nahezu gesamte Weltrepertoire urheberrechtlich geschützter Musik die Verwertungsrechte einzuräumen. Die Einnahmen der Lizenzen werden über die Schwestergesellschaften an die ausländischen Urheber ausgeschüttet. 

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Darf ein GEMA-Mitglied für eine Internetseite GEMA-freie Musik komponieren?

Nein. Sobald ein Komponist Mitglied bei der GEMA ist gilt "Alles oder Nichts". Ein GEMA-Mitglied kann keine GEMA-freie Musik für Sie komponieren und dafür die Vergütung für die Nutzung selbst bestimmen. 

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Was ist bei der Planung eines Vereinsfestes zu beachten?

Neben den baurechtlichen Bestimmungen und der Beachtung des Jugendschutzgesetzes, des Gaststätten- und Lebensmittelrechts ist bei einer öffentlichen Musikwiedergabe auch eine Anmeldung bei der GEMA notwendig.
Eine Meldepflicht bei der GEMA besteht unabhängig davon, ob die vereinseigene Tanzkapelle spielt oder ob die Musik von Tonträgern oder aus dem Radio kommt. Sobald auf Ihrem Vereinsfest eine Musikwiedergabe erfolgt, muss diese bei der GEMA angemeldet werden. 

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Wann ist Musikwiedergabe Öffentlich?

Wenn die Wiedergabe eines Werkes für eine Mehrzahl von Mitgliedern der Öffentlichkeit bestimmt ist (§15 Abs. 3 Urheberrechtsgesetz). Das heißt: wenn die Wiedergabe öffentlich wahrgenommen werden kann.
Zur Öffentlichkeit gehört jeder, der nicht mit demjenigen, der das Werk verwertet, oder mit den anderen Personen, denen das Werk in unkörperlicher Form wahrnehmbar oder zugänglich gemacht wird durch persönliche Beziehungen verbunden ist. Das heißt, dass also die persönliche Verbundenheit zum Veranstalter entscheidend ist. Nur wenn zwischen allen anwesenden Personen eine wechselseitige persönliche Beziehung besteht, wie innerhalb einer Familie oder im engsten Freundeskreis oder alle Gäste eine solche Beziehung zum Veranstalter haben, ist die Öffentlichkeit nicht gegeben. Aber nicht nur die Beziehung der Personen untereinander, sondern auch die Anzahl der Teilnehmer ist von Bedeutung. Je größer der Personenkreis ist, desto mehr wird davon ausgegangen, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt.

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Wo melde ich die öffentliche Wiedergabe von Musik an?

In der jeweiligen Bezirksdirektion der GEMA.

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Kann ich als Unternehmer die GEMA-Gebühren von der Steuer absetzen?

Ja.

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Welchen Vorteil habe ich als Musiknutzer/Musikverwerter von der GEMA?

Der Vorteil liegt darin, dass Sie als Nutzer von Musik über die GEMA einen legalen und zentralen Zugriff auf einen sehr großen Teil des musikalischen Weltrepertoires haben. Sie müssen also nicht mit jedem Rechteinhaber einzeln verhandeln, sondern haben mit der GEMA einen zentralen Ansprechpartner für die Einräumung der Nutzungsrechte. Damit haben Sie weniger Verwaltungsaufwand. 

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Würde es die GEMA nicht geben, könnte ich dann Musik kostenlos öffentlich wiedergeben?

Nein, auch dann nicht. Eine angemessene Vergütung für die Musiknutzung steht jedem Urheber gesetzlich zu.

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Was ist eine Musikfolge?

Eine Liste, die von den Veranstaltern ausgefüllt wird und in der die aufgeführten Werke aufgelistet werden.

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Was ist eine Netto-Einzelverrechnung, bzw. Direktverrechnung?

Die Direktverrechnung (auch Netto-Einzelverrechnung genannt) erlaubt eine genauere und gerechtere Zuordnung der Lizenzgebühren an die Urheber. Sie ist besonders für Musiker und Bands interessant, die auf Veranstaltungen überwiegend ihre eigenen Titel spielen. Der Urheber muss für die Direktverrechnung einen Antrag bei der GEMA stellen.

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Warum muss ich bei der öffentlichen Wiedergabe von Tonträgern GEMA und GVL bezahlen?

Die öffentliche Wiedergabe von Tonträgern betrifft neben dem Urheberrecht auch die Leistungsschutzrechte an einem Werk. Das sind die Rechte, die auch durch die Aufzeichnung eines künstlerischen Werks entstehen. Für diese Leistungsschutzrechte ist die GVL zuständig. 

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Wenn ich Musik vom Tonträger spiele, muss ich dann bei der GEMA und bei der GVL separat die öffentliche Wiedergabe anmelden?

Nein. Um von den Inhabern der Urheber- und Leistungsschutzrechte die Lizenz zur Wiedergabe des Tonträgers zu bekommen, brauchen Sie sich nur an die GEMA zu wenden. Sie übernimmt für die GVL das Inkasso. 

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Was ist ein Gegenseitigkeitsvertrag?

Um die Interessen ihrer Mitglieder besser vertreten zu können, hat sich die GEMA in Deutschland und auf der ganzen Welt mit anderen Verwertungsgesellschaften zusammengetan. So hat sie Gegenseitigkeitsverträge mit Schwestergesellschaften abgeschlossen, die die Rechte der GEMA-Mitglieder im Ausland wahrnehmen. Das bedeutet z. B. wenn ein Song eines deutschen Komponisten in Österreich gespielt wird, wird die dafür fällige Vergütung an die „österreichische GEMA“, die AKM entrichtet, die dann die Einnahmen an die GEMA weiterleitet. Umgekehrt verlangt die GEMA Lizenzgebühren, wenn z. B. Stücke österreichischer Komponisten in Deutschland gespielt werden und überweist diese Gelder dann an die AKM.

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Was hat die GEMA mit der ZPÜ zu tun?

Die GEMA ist Mitgründerin der Zentralstelle für private Überspielungsrechte. Die ZPÜ wurde bereits 1963 von der GEMA, GVL und VG Wort gegründet. Sie erhebt von den Herstellern und Importeuren von Aufzeichnungsgeräten und Leermedien die gesetzlich vorgegebene Vergütung für private Vervielfältigungen. Zur ZPÜ gehören heute folgende Verwertungsgesellschaften: GEMA, GVL, VG Wort, VG Bild Kunst, VFF, GWFF, VGF, GÜFA und TWF.

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Was hat die GEMA zu tun mit: Deutsche Content Allianz?

Die Deutsche Content Allianz ist ein Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rudfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), der Allianz Deutsche Produzenten - Film & Fernsehen (Produzentenallianz), der Spitzenorganisation der Filmwirschaft (SPIO), ders Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) sowie des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF). 

Zentrales Anliegen der Deutschen Content Allianz ist es u. a. Urheber- und Leistungsschutzrechte zum Schutz der kulturellen Vielfalt zu stärken, Politik und Öffentlichkeit für den realen Wert medialer Inhalte zu sensibilisieren und dafür zu werben, dass der Kultur- und Medienpolitik auf Bundes- und Länderebene wieder ein angemessener Stellenwert eingeräumt wird. 

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Wer kann GEMA-Mitglied werden?

Komponisten, Arrangeure und Bearbeiter, Textdichter, Verleger die über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen oder die eines anderen Mitgliedsstaats der Europäischen Union und die bereits Werke veröffentlicht haben sowie deren Rechtsnachfolger.

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Wie viele Werke hat die GEMA in Ihrem Repertoire?

Über 5 Millionen Werke von über 1 Million Musikurhebern aus aller Welt.

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Welche Mitgliedschaften gibt es bei der GEMA?

Es gibt bei der GEMA drei Mitgliedschaftsformen: angeschlossenes Mitglied, außerordentliches Mitglied und ordentliches Mitglied.

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Was ist ein angeschlossenes GEMA-Mitglied?

Angeschlossene Mitglieder haben kein direktes Mitspracherecht oder gar Wahlrecht. Die angeschlossenen Mitglieder stellen die größte Gruppe der GEMA-Mitglieder dar. Zu ihnen gehören auch die Rechtsnachfolger, die selbst nicht schöpferisch tätig sind, aber die Rechte eines Urhebers geerbt haben. 

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Was ist ein außerordentliches GEMA-Mitglied?

Auch außerordentliche Mitglieder haben nur ein begrenztes Mitspracherecht im Verein. Der Erwerb der außerordentlichen Mitgliedschaft erfolgt auf Antrag. Der Aufnahmeausschuss der GEMA prüft diesen Antrag ob die Bedingungen erfüllt sind: z. B. Anzahl der verfassten Kompositionen, Texte, bestimmtes Mindestaufkommen, etc.

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Was ist ein ordentliches GEMA-Mitglied?

Als ordentliches Mitglied hat man ein direktes Mitspracherecht. Die ordentliche Mitgliedschaft kann erworben werden, wenn man z. B. fünf Jahre außerordentliches GEMA-Mitglied gewesen ist und ein bestimmtes Mindestaufkommen erreicht wurde. 

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Aus wem setzt sich der Aufsichtsrat der GEMA zusammen?

Aus 8 Komponisten, 7 Verlegern und 6 Textdichtern.

Aus der Sparte Komponisten: Prof. Dr. Enjott Schneider, Klaus Doldinger, Jörg Evers, Prof. Lothar Voigtländer, Dr. Ralf Weigand, Hartmut Westphal, Prof. Manfred Schoof (Stellvertreter) und Konstantin Wecker (Stellvertreter)
Aus der Sparte Verleger: Karl-Heinz Klempnow, Prof. Dr. Rolf Budde, Hans-Peter Malten, Dagmar Sikorski, Patrick Strauch, Rudy Holzhauer (Stellvertreter) und Winfried Jacobs (Stellvertreter)
Aus der Sparte Textdichter: Frank Dostal, Burkhard Brozat,, Frank Ramond, Stefan Waggershausen, Tobias Künzel (Stellvertreter) und Julia Neigel (Stellvertreterin) Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Prof. Dr. Enjott Schneider. 

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Wo werden die GEMA-Tarife veröffentlicht?

Im Bundesanzeiger und natürlich auf der Internetseite der GEMA.

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Wie viele verschiedene Tarife gibt es bei der GEMA?

Knapp 90 verschiedene Tarife, die in 12 Hauptbereiche gegliedert sind.

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Wann erlischt das Urheberrecht an einem Werk?

70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

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Warum gibt es die GEMA überhaupt?

Weil einem Urheber eines Werkes der Musik die unterschiedlichsten Rechte zustehen und es für den Urheber schwer ist, diese alleine wahrzunehmen. Deshalb übergibt der Urheber seine Nutzungsrechte treuhänderisch an die GEMA. Und umgekehrt wäre es genau so schwer! Stellen Sie sich vor, Sie möchten in Ihrer Gaststätte Musik wiedergeben um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sie würden Musik also kommerziell nutzen. Gäbe es keine GEMA, müssten Sie jeden einzelnen Urheber ausfindig machen, also jeden Komponisten, Texter oder dessen Erben. Sie müssten sie fragen, ob diese Musik gespielt werden darf und eine angemessene Vergütung mit jedem einzelnen aushandeln.

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Was heißt GEMA-Vermutung?

Die Rechtsprechung geht davon aus, dass jeder Komponist einen Wahrnehmungsvertrag / Berechtigungsvertrag mit der GEMA geschlossen hat, da die GEMA als einzige Verwertungsgesellschaft für musikalische Urheberrechte in Deutschland die Rechte an einem umfassenden In- und Auslandsrepertoire wahrnimmt. Wer GEMA-freie Musik öffentlich aufführt oder gewerblich nutzt, muss, um den Ansprüchen der GEMA zu entgehen, die Vermutung widerlegen, dass die genutzten Werke GEMA-pflichtig sind. Das heißt: hier gilt eine Beweislastumkehr! Wer behauptet, GEMA-freies Repertoire zu nutzen, muss dies auch beweisen. 

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Wer bekommt die Einnahmen der GVL?

Ausübende Künstler (Interpreten) wie Sänger, Studiomusiker, Instrumentalisten und Dirigenten, sowie Tonträgerhersteller, Veranstalter und Sender. Die GVL zahlt an diejenigen Interpreten, die für ihre Darbietung keine Gage aushandeln und nicht mehr einfach überblicken können, wer ihre Lieder aufführt und kommerziell nutzt. Wenn z. B. eine Band ein Konzert live gibt, kann sie selbst eine Gage vereinbaren und bekommt bei dieser Erstverwertung von Musik keine Vergütung von der GVL. Erst ab der Zweitverwertung bekommen die Interpreten von der GVL Tantiemen. Eine Zweitverwertung findet z. B. dann statt, wenn eine CD im Radio, Fernsehen oder eben in der Öffentlichkeit gespielt wird. Die Erstverwertung war also der Kauf der CD (= keine GVL Tantiemen), die Zweitverwertung war die öffentliche Wiedergabe (=Interpret erhält GVL Tantiemen).

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Was sind die Aufgaben der GEMA?

Abschluss von Wahrnehmungsverträgen mit den Urheberberechtigten,
Rechteeinräumung an Lizenznehmer,
Wahrnehmung sozialer und kultureller Aufgaben,
Durchführung des Inkassos auf Grundlage von Tarifen,
Verteilung an Berechtigte,
Kontrolle der Rechtenutzung,
Schutz und Weiterentwicklung der Urheberrechte
Das heißt: die GEMA muss dafür sorgen, dass der Urheber eines musikalischen Werkes eine angemessene finanzielle Beteiligung an dem geldwerten Vorteil erhält, der durch die Nutzung seiner Musik entsteht und sie muss außerdem den Musikverwertern zu angemessenen Bedingung die Nutzungsrechte einräumen.

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Wie ist die erste Verwertungsgesellschaft entstanden?

Die erste Verwertungsgesellschaft der Welt im heutigen Sinne entstand 1851 in Paris in Frankreich unter dem Namen „Agence Central“. Die heutige SACEM (Société des Auteurs et Compositeurs et Editeurs de Musique).
Ihre Geschichte:
Mitte des 19. Jahrhunderts besuchte der Komponist Ernest Bourget in Begleitung seines Kollegen Victor Parizot das Pariser Konzert-Café Ambassadeurs. Zu dieser Zeit war Ernest Bourget ein beliebter Komponist. Das Orchester im Konzert-Café Ambassadeurs spielte auch einige Titel von Bourget. Dieser Augenblick muss Bourget wohl auf den Gedanken gebracht haben, dass auch seine Werke es waren, die zur Beliebtheit des Cafés beitrugen. So wollte er an dem Erfolg auch beteiligt werden. Als der Kellner dem Komponisten die Rechnung für das von ihm getrunkene Zuckerwasser präsentierte, verweigerte Bourget die Bezahlung. Er rechnete dem Kellner auf, dass das Orchester wiederholt und ohne dafür zu bezahlen seine Musik gespielt habe und er aus diesem Grund keine Veranlassung zur Bezahlung seines Zuckerwassers sehen würde. Man konnte sich vor Ort nicht einigen und der Streit wurde vor dem Gericht ausgetragen. Das Tribunal de Commerce de La Seine entschied, dass der Café-Betreiber des Konzert-Café Ambassadeurs die Musik des Komponisten nicht mehr ohne dessen Genehmigung aufführen durfte. Grundlage für dieses Urteil war das ausschließliche Recht eines Urhebers, über die Aufführung seiner Werke entscheiden zu können, wie es im französischen Gesetz von 1791 verankert wurde. Der Wirt wurde zu einer Schadenersatzzahlung an Bourget verurteilt. Dieser Erfolg des Komponisten Ernest Bourget führte dazu, dass er gemeinsam mit den Komponisten Victor Parizot, Paul Henrion und dem Verleger Jules Colombier eine Einrichtung zur Verwaltung der Aufführungsrechte gründeten. Es entstand die „Agence Central“

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Was ist das GEMA Hochrechnungsverfahren PRO?

Das PRO-Verfahren dient der Verteilungsermittlung von Tantiemen in der Sparte Unterhaltungs- und Tanzmusik (U-Musik). Relevant ist hierbei: wie oft ein Werk in welchen Monaten und in welchen der GEMA-Bezirksdirektionen öffentlich aufgeführt wird. Wird beispielsweise ein Werk zur gleichen Zeit in unterschiedlichen GEMA-Bezirksdirektionen aufgeführt, erhält es eine höhere Gewichtung. Dieses Abrechnungsverfahren wird nur noch für Abrechnung des Geschäftsjahres 2012 angewendet und durch INKA für die Abrechnung des Geschäftsjahres 2013 im Jahr 2014 abgelöst.

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Wie vielen Bezirksdirektionen hat die GEMA?

Seit 2010 nur noch 7 Bezirksdirektionen. Diese sind in Berlin, Dortmund, Dresden, Hamburg, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden. 

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Was macht die GEMA-Sozialkasse?

Sie ist eine soziale Ausgleichskasse, die bei Krankheit, im Alter oder in besonderen Notfällen ihren Mitgliedern hilft. Wer nicht mehr genug Geld verdient, um davon leben zu können, erhält von der GEMA-Sozialkasse eine einmalige oder wiederkehrende finanzielle Unterstützung. Allerdings ist diese Unterstützung auch an Voraussetzungen gebunden. 

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Was macht die GEMA-Stiftung?

Das soziale Engagement der GEMA betrifft die Förderung von Künstlern (Komponisten und Textdichter) durch Wettbewerbe und Publikationen, zweckgebundene Ausbildungshilfen, Unterstützungen von musikalischen Produktionen, etc. Sie unterstützt bedürftige Komponisten, Textdichter und Musikverleger sowie deren Angehörige.

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Was ist ein Berechtigungsvertrag, bzw. Wahrnehmungsvertrag?

Mit diesem Berechtigungsvertrag, bzw. Wahrnehmungsvertrag überträgt z. B. der Künstler der GEMA die Verwertungsrechte an seiner Musik. Die Rechteübertragung erfolgt in der Regel für drei Jahre und wird für weitere drei Jahre verlängert wenn er nicht 6 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.

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Was bedeutet Pauschalbetrag?

Für die öffentliche Wiedergabe von Musik berechnet die GEMA Pauschalbeträge. Das heißt, der Musiknutzer zahlt unabhängig von der realen Nutzung einen festen Preis. Anders als bei der Aufführung von Musik wird z. B. bei der Tonträgerwiedergabe nicht nach der Musikfolge gefragt. Darauf hat die Verwertungsgesellschaft verzichtet, weil es kaum jemanden zuzumuten wäre, alle gespielten Titel zu notieren. 

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Was sind die Aufgaben der GVL

Abschluss von Wahrnehmungsverträgen mit den Leistungsschutzberechtigten Vergabe des Labelcodes an Tonträgerhersteller Wahrnehmung der Zweit- und Drittverwertungsrechte Einziehen der gesetzlich vorgeschriebenen Vergütung auf Grundlage von Tarifen Verteilung der Tantiemen an Berechtigte.

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Was ist ein Leistungsschutzrecht?

Als Leistungsschutzrecht bezeichnet man die Rechte der ausübenden Künstler in ihren künstlerischen Darbietungen und die Rechte der Tonträgerhersteller an den Musikaufnahmen. 

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Muss sich ein GEMA-Mitglied selbst separat bei der GVL anmelden?

Wenn ein GEMA-Mitglied seine Tonträger öffentlich wahrnehmbar machen will, sollte es neben den durch die GEMA wahrgenommenen Urheberrechte auch die Leistungsschutzrechte regeln. Dies passiert durch eine Mitgliedschaft bei der GVL.

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Wer bekommt die Tantiemen der GVL?

Ausübende Künstler und Tonträgerhersteller.

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Muss ein GEMA-Mitglied dafür bezahlen, wenn es seine eigenen Werke spielt?

Ja. Da die Mitglieder die Nutzungsrechte ihrer Werke der GEMA übertragen haben, müssen sie die Lizenz auch für die Nutzung eigener Werke bei der GEMA einholen. Z.B. wenn ein GEMA-Mitglied ein Konzert mit eigenen Kompositionen aufführen will.