Für Festivalveranstalter, die über 10.000 Euro netto an die GEMA für Ihre Veranstaltung bezahlen, gilt ab Oktober 2026 ein neuer Meldeprozess.

Die GEMA schüttet die Erlöse aus Festivals ab diesem Jahr 2026 quartalsweise an die GEMA-Mitglieder aus und führt deshalb diesen neuen Prozess ein, der in einer Arbeitsgruppe von BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e. V.) und GEMA erarbeitet wurde.

Der neue Meldeprozess über das GEMA-Onlineportal wird von der GEMA wie folgt beschrieben:

  1. Festival-Voranmeldung 4 Wochen vor Festivalbeginn mit Angabe der Anzahl der Live-Acts
  2. Festival-Details spätestens 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn mit vollständig ausgefüllte Excel-Vorlage mit allen Bühnen und Spielzeiten. Headliner (falls relevant) eindeutig markiert.
  3. Nachmeldung nach dem Festival innerhalb 21 Arbeitstagen gerechnet ab dem 1. Tag vor Stattfinden mit Netto-Ticketumsatz (ohne VVK-Gebühr, Bearbeitungsgebühr, Systemgebühr, Steuer) und Besucherzahl, aktualisierte Excel-Tabelle des Line-up falls es zu Änderungen kam, separate Setliste von jedem Live-Act.

Bei der Anmeldung des Festivals soll bitte eine Ansprechperson bekannt gegeben werden, die für das Line-Up verantwortlich ist.
Bei Bedarf bietet die GEMA Online-Termine zum Austausch und zur Klärung offener Fragen an. Hierfür hat die GEMA die Email-Adresse festival@gema.de eingerichtet.

Das Informationsschreiben der GEMA finden Sie hier:
GEMA_Festival_Information_2026

Die Vorlage zur Einreichung der Festival-Details finden Sie hier:

GEMA_Vorlage_Line_Up

Infos hierzu auf der Webseite der GEMA:
https://www.gema.de/de/musiknutzer/branchen/festival

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Verfasserin: Paula, 25.03.2026